Referenzkunde Krankenhaus SJG Weert

Kundenprofil

SJG Weert (ehmalig Sint Jans Gasthuis) ist ein regionales Krankenhaus mit etwa 1.000 Mitarbeitern. Als selbstständiges Krankenhaus, fokussiert es sich auf die Erbringung von Basisgesundheitsleistungen in der Region. In anspruchsvolleren medizinischen Fällen überweist das Krankenhaus Patienten innerhalb eines großen Partnernetzwerkes weiter. Sowohl beim Aufnahmegespräch als auch bei der Überweisung teilen Mitarbeiter sehr regelmäßig sensible, personenbezogende Daten.

Fall

„Für den Austausch von Patientendaten mit unserem Partnern haben wir verschiedene Möglichkeiten,“ erzählt Annemiek Knipscheer, Datenschutzbeauftragte (ISO) vom SJG Weert. „Über unser Krankenhausinformationssystem und Zorgmail können wir beispielsweise Informationen risikofrei mit Hausärzten teilen. Es gab jedoch keine strukturierte Lösung für sichere Kommunikation mit Partnern, zu denen wir Patienten überweisen. Das Fax erwies sich als das sicherste Mittel. Um eine sicherere, schnellere und benutzerfreundlichere Alternative bieten zu können, entschieden wir uns vor einem halben Jahr für ZIVVER.

 

“ZIVVER bietet einen sicheren Kommunikationskanal, indem es den Empfänger überprüft und den Benutzer in diesen Prozess miteinbezieht.”

 

Bei der Suche nach der am besten geeigneten Lösung verglichen Frau Knipscheer und ihre Kollegen diverse Anbieter. „Verschiedene für das Gesundheitswesen geeignete Lösungen, bieten einen sicheren Kommunikationskanal für den Austausch von Informationen“, erzählt sie. „Vereinzelte Lösungen führen hierfür auch eine Kontrolle des Empfängers durch. Kein anderer Anbieter leistet aber einen Beitrag zum Datenschutzbewusstsein des Benutzers. Das ist schade, weil die bewusste Handhabung mit sensiblen Daten eben eine wesentliche Komponente des Datenschutzes darstellt. ZIVVER bietet einen sicheren Kommunikationskanal, überprüft den Empfänger aus und bezieht den Benutzer in diesen Prozess mit ein. Damit fördert ZIVVER auch das Bewusstsein für die Relevanz von Datensicherheit unter unseren Mitarbeitern. Diese starke Kombination war für uns ausschlaggebend.”

 

ZIVVER bietet Benutzern ein Outlook-Plugin und eine Webvariante. SJG Weert wählte die erste Option. Frau Knipscheer: „Für die Verwendung der Webvariante müssen Mitarbeiter den Webbrowser öffnen, bevor sie etwas verschicken können. Diesen zusätzlichen Schritt kann man einsparen, wenn man direkt sicher von Outlook aus mailt. Im Plugin können wir auch von den von ZIVVER erstellten Geschäftsregeln Gebrauch machen. Besonders praktisch ist die Funktion, welche auf die Nutzung von ‚Risikowörtern’ aufmerksam macht. Es handelt sich hierbei um Wörter, die an personenbezogende Daten im Gesundheitswesen gekoppelt sind. Dies sind zum Besispiel Wörter wie 'Befundsbeurteilung', ‚Behandlungs-’, ‚Medikationsplan‘ oder ‚Sozialversicherungs- und Steuernummer’.”

 

“Im Plugin können wir auch von den von ZIVVER erstellten Business-Regeln Gebrauch machen. Besonders praktisch ist die Funktion, welche auf die Nutzung von ‚Risikowörtern’ aufmerksam macht.”

 

Nach Meinung von Frau Knipscheer besteht ein weiterer wichtiger Pluspunkt darin, dass Partner nicht unbedingt über ZIVVER verfügen müssen um Informationen auszutauschen. „Die Überweisung an den Partner findet ad-hoc statt,“ begründet sie. „Es ist praktisch unrealisierbar mit all diesen unterschiedlichen Parteien gesonderte Überweisungsvereinbarungen zu treffen. Gleichzeitig ist es natürlich von wesentlicher Bedeutung, dass die Partner die von uns vorgeschlagene Lösung akzeptieren. Die Tatsache, dass sie nicht unbedingt über ZIVVER verfügen müssen, trägt dazu erheblich bei. Mit der Einführung eines sicheren Kommunikationskanals bewegen wir unsere Partner trotzdem zu einer zusätzlichen Handlung in Richtung Datensicherheit. Die hohe Benutzerfreundlichkeit und intuitive Handhabung von ZIVVER ist hierbei ein großer Vorteil.”

 

“Selbstverständlich obliegt es jedoch uns als Krankenhaus, die unterschiedlichen Lösungsoptionen in unserem Informationssystem zu implementieren. Glücklicherweise unterstützen uns die Mitarbeiter von ZIVVER hierbei stets mit klaren Anweisungen.

 

Trotz der benutzerfreundlichen Art der Lösung stellt die Implementation von ZIVVER Frau Knipscheer und ihre IT-Abteilung vor einige Herausforderungen. So geschah es beispielsweise regelmäßig, dass Assistenten im Namen des Behandlers sichere Berichte verschicken müssen. Es kam auch vor, dass E-Mails mit Personendaten nicht an einen spezifischen Behandler, sondern an eine Abteilung oder an einen Cluster gerichtet worden waren. „ZIVVER bietet uns die Möglichkeit dazu,” so Frau Knipscheer. „Selbstverständlich obliegt es jedoch uns als Krankenhaus, die unterschiedlichen Loesungsoptionen in unserem Informationssystem zu implementieren. Glücklicherweise unterstuetzen uns die Mitarbeiter von ZIVVER hierbei stets mit klaren Anweisungen. Wir haben die Zusammenarbeit als sehr professionell und zugänglich empfunden. ZIVVER hat immer umgehend und adäquat auf unsere Anfragen und Bitten reagiert.”

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